Spirituelle Weisheiten

18 spirituelle zeitlose Weisheiten

  1. Man soll ein Mensch von feinem Wesen werden und lernen, anderen gebührende Achtung zu erweisen.
  2. Man soll sich nicht als religiöserer Mensch ausgeben, nur um sich einen Namen zu machen.
  3. Man soll andere nicht beängstigend, weder durch Taten noch durch Worte noch durch Gedanken.
  4. Man soll lernen, duldsam zu sein, selbst wenn man von anderen provoziert wird.
  5. Man soll lernen, Im Umgang mit anderen Doppelzüngigkeit zu vermeiden.
  6. Man soll einen echten spirituellen Meister ausfindig machen, der einen nach und nach auf die Stufe spiritueller Erkenntnis erheben kann. Einem solchen spirituellen Meister muss man sich ergeben, ihm dienen und ihm aufschlussreiche Fragen stellen.
  7. Man muss sich an die in den offenbarten Schriften ausgeführten regulierenden Prinzipien halten, wenn man Selbsterkenntnis erreichen will.
  8. Man muss sich in den Lehren der offenbarten Schriften bestens auskennen.
  9. Man soll von Gewohnheiten, die den Fortschritt auf dem Pfad der Selbsterkenntnis beeinträchtigen, völlig Abstand nehmen.
  10. Man soll nicht mehr für sich beanspruchen, als zur Erhaltung des Körpers nötig ist.
  11. Man soll nicht fälschlich das Selbst mit dem physischen Körper gleichsetzen oder diejenigen als sein Eigen betrachten, die mit dem eigenen Körper verwandt sind.
  12. Man soll sich stets daran erinnern, dass man den wiederholten Leiden von Geburt, Alter, Krankheit und Tod ausgesetzt ist, solange man sich in einem materiellen Körper befindet. Es hat keinen Sinn, Pläne zu schmieden, um sich von diesen Leiden des materiellen Körper zu befreien. Das Beste ist, man findet das Mittel, durch das man seine spirituelle Identität wiedererlangen kann.
  13. Man soll sich mit den für spirituellen Fortschritt erforderlichen Lebensnotwendigkeiten begnügen.
  14. Man soll nicht mehr an Frau, Kindern und Heim hängen als in den offenbarten Schriften empfohlen.
  15. Man soll über erwünschte oder unerwünschte Dinge weder glücklich noch unglücklich sein, in dem Wissen, das solche wertenden Gefühle bloss  dem Geist entspringen.
  16. Man soll ein reiner Geweihter des Persönlichen Gottes werden und Ihm mit ungeteilter Aufmerksamkeit dienen.
  17. Man soll eine Vorliebe entwickeln für den Aufenthalt an einem abgelegenen Ort mit einer ruhigen und stillen Umgebung, die der spirituellen Vervollkommnung zuträglich ist, und man soll die überfüllten Orte meiden, an denen Nichtgottgeweihte sich zusammenfinden.
  18. Man soll ein Wissenschaftler oder Philosoph werden und nach spirituellen Wissen forschen, nicht nach materiellen Wissen, in der Erkenntnis, das spirituelles Wissen beständig ist, wohingegen materielles Wissen mit dem Tod des Körpers endet.

Das Befolgen dieser achtzehn Weisungen führt zu allmählichen Entwicklung wirklichen Wissen. Alle anderen Methoden, die von den hier erwähnten abweichen, fallen in die Kategorie von Unwissenheit.

SRI ISOPANISAD